{"id":14012,"date":"2021-06-23T12:02:37","date_gmt":"2021-06-23T10:02:37","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=14012"},"modified":"2022-10-21T18:13:02","modified_gmt":"2022-10-21T16:13:02","slug":"waldumgang-der-ortsbuerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/waldumgang-der-ortsbuerger\/","title":{"rendered":"Waldumgang der Ortsb\u00fcrger"},"content":{"rendered":"\t\t
Beim M\u00fcseren Plateau handelt es sich urspr\u00fcnglich um einen feuchten Standort mit saurem Boden. Dieses Gebiet wurde vor etwa 150 Jahren durch noch heute sichtbare Gr\u00e4ben entw\u00e4ssert und vor allem mit Nadelh\u00f6lzern als hochwertiges Bauholz aufgeforstet. 1999 vernichtete der Orkan Lothar einen grossen Teil dieses Baumbestandes. Auf dieser Windwurffl\u00e4che liess man die Natur walten und vertraute darauf, dass wieder ein neuer Wald entsteht. Lichtbed\u00fcrftige Baumarten wie L\u00e4rchen, Birken oder Aspen konnten sich entwickeln. Heute sind in diesem naturverj\u00fcngten Waldst\u00fcck 20 verschiedene Baumarten zu finden.
Auch eine grosse Anzahl von Tagfaltern, Brutv\u00f6geln und auch Pilzen fand hier passende Lebensbedingen. In diesem Gebiet wurden auch verschiedene Feuchtbiotope und Laichgew\u00e4sser angelegt, diese bieten zum Beispiel der Gelbbauchunke, aber auch Libellen und Ringelnattern geeignete Lebensr\u00e4ume. Diese Weiher m\u00fcssen regelm\u00e4ssig unterhalten werden damit sie nicht verlanden.
Stadtforstamt-intern heisst dieses Gebiet \u00fcbrigens Vierwaldst\u00e4ttersee weil es sich um ein ver\u00e4steltes Weihergebiet handelt.<\/p>\n
Mehr zu den Weihern<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t Der Klimawandel mit w\u00e4rmeren und trockeneren Sommern und die Auswirkungen auf das \u00d6kosystem Wald waren die Themen des…<\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":19807,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,7],"tags":[80,25,44,47],"class_list":["post-14012","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rueckblicke","category-umweltwissen","tag-baden","tag-badener-wald","tag-biodiversitaet","tag-wald"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14012","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14012"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14012\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23191,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14012\/revisions\/23191"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t
Naturwaldreservat Unterwilerberg, auch im Hochsommer einen Besuch wert<\/h3>\nAufgrund seines Eibenvorkommens von europ\u00e4ischer Bedeutung wird am Unterwilerberg bereits seit 1961 auf eine Holznutzung verzichtet. Urspr\u00fcnglich als Versuchsfl\u00e4che f\u00fcr die ETH wurde diese Fl\u00e4che nach und nach auf 58.3 ha erweitert. In diesem oberen Abschnitt sind dicke, alte B\u00e4ume zu sehen, daneben junge, die im Schatten warten und erst so richtig zu wachsen beginnen, wenn ein alter Baum umf\u00e4llt und es so Licht den den Jungwuchs gibt. Es handelt sich um sogenannte Schattenb\u00e4ume wie Buchen, Weisstannen oder Fichten.\n\nDem naturbelassenen Bach Richtung Kappelerhof folgend, erreicht man den Eibenwald mit dem Sieben-Br\u00fcggli-Weg.\nLink zum\u00a0Spaziergang durch den Eibenwald<\/a>\n\n
Fazit zur Waldbewirtschaftung<\/h3>\nDer Badener Wald wird unterschiedlich bewirtschaftet. Es werden Eichen gepflanzt, nat\u00fcrlicher Jungwuchs wird gepflegt und im Waldreservat wird auf jeglichen menschlichen Eingriff verzichtet. Welche Bewirtschaftung f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Wald das Beste ist, bleibt zu beobachten. Es gibt nicht DIE L\u00f6sung. Wir Menschen m\u00fcssen fleissig beobachten, unsere Erkenntnisse teilen, kommunizieren und der Natur vertrauen.\n\nDie Biodiversit\u00e4t ist unsere Lebensgrundlage, diese Vielfalt m\u00fcssen wir sch\u00fctzen und erhalten.\nDiesem Thema widmet sich auch die Stadt\u00f6kologie mit dem Jahresthema \u201eVielfalt entdecken\u201c\n\nMehr zu\u00a0Vielfalt entdecken<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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