{"id":26081,"date":"2023-02-15T15:50:16","date_gmt":"2023-02-15T14:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=26081"},"modified":"2023-04-26T10:05:36","modified_gmt":"2023-04-26T08:05:36","slug":"februar-kirschlorbeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/februar-kirschlorbeer\/","title":{"rendered":"Februar: Kirschlorbeer"},"content":{"rendered":"\t\t
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Da der Kirschlorbeer R\u00fcckschnitte gut vertr\u00e4gt und immergr\u00fcn ist, also auch im Winter einen Sichtschutz bietet, wird er h\u00e4ufig als Heckenpflanze eingesetzt – sehr zum Verh\u00e4ngnis der einheimischen Natur. Besonders im Wald f\u00fchrt der Kirschlorbeer zu einem R\u00fcckgang von Fr\u00fchbl\u00fchern.<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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Steckbrief <\/h3>
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Name:<\/strong> Kirschlorbeer (lat. Prunus laurocerasus)<\/em><\/p>

Aussehen:<\/strong> immergr\u00fcner Strauch, Bl\u00e4tter 10 bis 15 cm lang, dunkelgr\u00fcn gl\u00e4nzende Oberseite, weisse, aufrechte Bl\u00fctentrauben<\/p>

Gr\u00f6sse:<\/strong> bis 6 m<\/p>

Bl\u00fctezeit:<\/strong> April bis Mai<\/p>

Herkunft:<\/strong> Westasien\/S\u00fcdeuropa<\/p>

Problematik:<\/strong> Abnahme der Waldverj\u00fcngung, Verdr\u00e4ngung einheimischer Vegetation, keine Lebensgrundlage f\u00fcr einheimische Tierarten<\/p> <\/div><\/div><\/div>

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Invasive Neophyten<\/h3>

Gebietsfremde Pflanzen, also Arten, die nicht bei uns heimisch sind, werden als Neophyten bezeichnet. Ein Grossteil dieser Pflanzen k\u00f6nnen sich in der Schweiz nicht vermehren und gef\u00e4hrden weder Mensch noch Umwelt. Einzelne Arten breiten sich aber so stark und schnell aus, dass die einheimischen Pflanzen verdr\u00e4ngt werden, eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und menschliche Gesundheit besteht oder \u00f6konomische Sch\u00e4den verursacht werden k\u00f6nnen. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet.<\/p>

Die Anzahl der in der Schweiz vorkommenden invasiven Neophyten nimmt stetig zu. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind beispielsweise h\u00e4ufigere Auslandsreisen, internationaler Handel oder die Ausbringung als Gartenpflanze. Um die Natur und Menschen vor Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen, d\u00fcrfen invasive Neophyten nicht neu angepflanzt werden. Bereits bestehende invasive Neophyten m\u00fcssen entfernt und sachgerecht entsorgt werden.<\/p><\/div><\/div>