{"id":27879,"date":"2023-05-12T19:08:10","date_gmt":"2023-05-12T17:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=27879"},"modified":"2023-07-10T09:48:24","modified_gmt":"2023-07-10T07:48:24","slug":"schmetterlinge-kleine-schoenheiten-mit-hohen-anspruechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/schmetterlinge-kleine-schoenheiten-mit-hohen-anspruechen\/","title":{"rendered":"Schmetterlinge: Kleine Sch\u00f6nheiten mit hohen Anspr\u00fcchen"},"content":{"rendered":"\t\t
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Aus der R\u00fcebliraupe wird ein pr\u00e4chtiger Schwalbenschwanz, der kleine Fuchs tanzt durch die Luft und das Tagpfauenauge zeigt sich voller Anmut mit seinen schwarz-gelb-blau gef\u00e4rbten Augenflecken – die Zeit der Schmetterlinge hat wieder begonnen.<\/strong>
Umso so sch\u00f6ner, dass Arten- und Individuenzahlen wieder zunehmen (Stand 2018) – oder? Nicht ganz: Leider betrifft das nur einige nicht gef\u00e4hrdete sowie w\u00e4rmeliebende Arten. Die Zahlen gef\u00e4hrdeter Schmetterlingsarten und deren Individuenzahlen sind hingegen r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Generalisten und Spezialisten – ein wichtiger Unterschied<\/h3>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>

Um den Zustand unserer Schmetterlingsvielfalt einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, ist es wichtig, zwischen Generalisten und Spezialisten zu unterscheiden.
Generalisten<\/strong> sind Schmetterlinge, die wenig Anspr\u00fcche an ihr Futter oder ihren Lebensraum stellen. Oftmals sind sie relativ mobil, besuchen die Bl\u00fcten vieler verschiedener Pflanzen und kommen in manchen F\u00e4llen auch mit intensiver Landwirtschaft klar. Bei der oben erw\u00e4hnten Zunahme nicht gef\u00e4hrdeter Arten handelt es sich vor allem um Generalisten.\u00a0<\/p>

Im Gegensatz dazu gibt es die Spezialisten<\/strong>, die oftmals zu den gef\u00e4hrdeten Schmetterlingen geh\u00f6ren. Die Bezeichnung\u00a0\u00abSpezialist\u00bb r\u00fchrt daher, dass sie sehr spezifische Anspr\u00fcche an ihre Lebensr\u00e4ume stellen. So gibt es Schmetterlinge, die auf eine einzige oder wenige Wirtspflanzen angewiesen sind. F\u00fcr wiederum andere ist das Vorkommen einer Ameisenart massgebend. Und sehr oft muss eine Kombination unterschiedlicher Lebensr\u00e4ume vorhanden sein, etwa eine bl\u00fctenreiche Magerwiese mit einem \u00dcbergang zu einem Krautsaum und Str\u00e4uchern. Kann ein Lebensraum diesen Anspr\u00fcchen nicht gerecht werden, verschwinden auch die Schmetterlinge. In unserer intensiv bewirtschafteten und bebauten Landschaft ist dies heutzutage leider oft der Fall.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbl\u00e4uling l\u00e4sst sich als Raupe von Ameisen aufziehen. Neben diesen Ameisen muss jedoch auch noch der Grosse Wiesenknopf, die Futterpflanze der Raupe, im Lebensraum vorkommen. (Quelle: Pixabay)<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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Forsythien, Geranien und Gartenhortensien – was das Auge des Menschen erfreut, n\u00fctzt Schmetterlingen und Co. wenig<\/h3>

Blumen im Garten bedeutet nicht zwingend Artenvielfalt bei Schmetterlingen. Gerade gez\u00fcchtete Zierpflanzen haben f\u00fcr Schmetterlinge (und \u00fcbrigens auch Wildbienen) oftmals keinen Nutzen, denn die gez\u00fcchteten Varianten enthalten in manchen F\u00e4llen gar keinen Nektar (bzw. Pollen). Sollte er doch vorhanden sein, ist er bei gef\u00fcllten Bl\u00fcten auch schlicht und einfach nicht erreichbar. Zudem besuchen viele Insekten, eben die Spezialisten, nur ausgew\u00e4hlte einheimische Wildpflanzen.\u00a0<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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