{"id":30165,"date":"2023-06-21T09:53:11","date_gmt":"2023-06-21T07:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=30165"},"modified":"2023-06-21T10:43:04","modified_gmt":"2023-06-21T08:43:04","slug":"juni-riesen-baerenklau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/juni-riesen-baerenklau\/","title":{"rendered":"Juni: Riesen-B\u00e4renklau"},"content":{"rendered":"\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Invasive Neophyten sind nicht nur eine Gefahr f\u00fcr die Natur sondern auch f\u00fcr die Menschen. Der Riesen-B\u00e4renklau ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr: Wird die Pflanze ber\u00fchrt und die Hautstelle der Sonne ausgesetzt, entstehen schwere Verbrennungen. Bei der Bek\u00e4mpfung ist daher gr\u00f6sste Vorsicht geboten!<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t
<\/i><\/div> <\/div>

Steckbrief <\/h3>
<\/div>

Name:<\/strong> Riesen-B\u00e4renklau (lat. Heracleum mantegazzianum)<\/em><\/p>

Aussehen:<\/strong> St\u00e4ngel \u00fcber 10 cm dick, hohl, rot gefleckt, weissliche Bl\u00fctendolden, Bl\u00e4tter tief eingeschnitten, Blattrand spitz gez\u00e4hnt und zugespitzt<\/p>

Gr\u00f6sse:<\/strong> 3 bis 5 m hoch<\/p>

Bl\u00fctezeit:<\/strong> Juli bis September<\/p>

Herkunft:<\/strong> Kaukasus<\/p>

Problematik:<\/strong> Verdr\u00e4ngung einheimische Vegetation, Gefahr f\u00fcr Menschen<\/p> <\/div><\/div><\/div>

<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t
<\/div>

Invasive Neophyten<\/h3>

Gebietsfremde Pflanzen, also Arten, die nicht bei uns heimisch sind, werden als Neophyten bezeichnet. Ein Grossteil dieser Pflanzen k\u00f6nnen sich in der Schweiz nicht vermehren und gef\u00e4hrden weder Mensch noch Umwelt. Einzelne Arten breiten sich aber so stark und schnell aus, dass die einheimischen Pflanzen verdr\u00e4ngt werden, eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und menschliche Gesundheit besteht oder \u00f6konomische Sch\u00e4den verursacht werden k\u00f6nnen. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet.<\/p>

Die Anzahl der in der Schweiz vorkommenden invasiven Neophyten nimmt stetig zu. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind beispielsweise h\u00e4ufigere Auslandsreisen, internationaler Handel oder die Ausbringung als Gartenpflanze. Um die Natur und Menschen vor Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen, d\u00fcrfen invasive Neophyten nicht neu angepflanzt werden. Bereits bestehende invasive Neophyten m\u00fcssen entfernt und sachgerecht entsorgt werden.<\/p><\/div><\/div>