{"id":33169,"date":"2023-08-17T12:14:38","date_gmt":"2023-08-17T10:14:38","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=33169"},"modified":"2023-09-20T07:16:38","modified_gmt":"2023-09-20T05:16:38","slug":"august-einjaehriges-berufskraut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/august-einjaehriges-berufskraut\/","title":{"rendered":"August: Einj\u00e4hriges Berufkraut"},"content":{"rendered":"\t\t
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Ein weissen Bl\u00fctenmeer am Wegrand, sch\u00f6n oder? Hinter dem Anlick versteckt sich aber der wohl bekannteste invasive Neophyt: das Einj\u00e4hrige Berufkraut. Schnell ist es mit der unschuldigen Kamille oder Margerite verwechselt, doch das Einj\u00e4hrige Berufkraut hat tragische Folgen f\u00fcr die Natur.\u00a0<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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Steckbrief <\/h3>
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Name:<\/strong> Einj\u00e4hriges Berufkraut (lat. Erigeron anuus<\/em>)<\/p>

Aussehen:<\/strong> St\u00e4ngel oben meist verzweigt, Bl\u00fctenk\u00f6pfchen 1-2 cm gross, weisse oder lila Zungenbl\u00fcten, ca. 0.5 mm breit, Bl\u00e4tter beidseits behaart<\/p>

Gr\u00f6sse:<\/strong> bis 1 m hoch<\/p>

Bl\u00fctezeit:<\/strong> Juni bis Oktober<\/p>

Herkunft:<\/strong> Nordamerika<\/p>

Problematik:<\/strong> Verdr\u00e4ngung einheimischer Vegetation<\/p> <\/div><\/div><\/div>

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Invasive Neophyten<\/h3>

Gebietsfremde Pflanzen, also Arten, die nicht bei uns heimisch sind, werden als Neophyten bezeichnet. Ein Grossteil dieser Pflanzen k\u00f6nnen sich in der Schweiz nicht vermehren und gef\u00e4hrden weder Mensch noch Umwelt. Einzelne Arten breiten sich aber so stark und schnell aus, dass die einheimischen Pflanzen verdr\u00e4ngt werden, eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und menschliche Gesundheit besteht oder \u00f6konomische Sch\u00e4den verursacht werden k\u00f6nnen. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet.<\/p>

Die Anzahl der in der Schweiz vorkommenden invasiven Neophyten nimmt stetig zu. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind beispielsweise h\u00e4ufigere Auslandsreisen, internationaler Handel oder die Ausbringung als Gartenpflanze. Um die Natur und Menschen vor Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen, d\u00fcrfen invasive Neophyten nicht neu angepflanzt werden. Bereits bestehende invasive Neophyten m\u00fcssen entfernt und sachgerecht entsorgt werden.<\/p><\/div><\/div>