{"id":33485,"date":"2023-09-13T20:08:16","date_gmt":"2023-09-13T18:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=33485"},"modified":"2023-09-14T07:58:48","modified_gmt":"2023-09-14T05:58:48","slug":"september-nordamerikanische-goldruten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/september-nordamerikanische-goldruten\/","title":{"rendered":"September: Nordamerikanische Goldruten"},"content":{"rendered":"\t\t
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Die Honigbienen und Schmetterlinge tummeln sich auf den dunkelgelben Bl\u00fcten und es entsteht fast den Eindruck, dass die Nordamerikanischen Goldruten sogar eine Bereicherung f\u00fcr unsere einheimische Pflanzen- und Insektenwelt ist. Doch lassen Sie sich nicht t\u00e4uschen, die weit verbreitete Art hat verheerende Folgen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t…<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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Steckbrief <\/h3>
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Name:<\/strong> Kanadische und Sp\u00e4tbl\u00fchende Goldrute (lat. Solidago canadensis, Solidago gigantea<\/em>)<\/p>

Aussehen:<\/strong> Bl\u00e4tter lanzettlich und am Rand oder unterseitig behaart, Bl\u00fcten leuchtend gelb, als Rispe angeordnet<\/p>

Gr\u00f6sse:<\/strong> 50-200 cm hoch<\/p>

Bl\u00fctezeit:<\/strong> Juli bis Oktober<\/p>

Herkunft:<\/strong> Nordamerika<\/p>

Problematik:<\/strong> Verdr\u00e4ngung einheimischer Vegetation<\/p> <\/div><\/div><\/div>

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Invasive Neophyten<\/h3>

Gebietsfremde Pflanzen, also Arten, die nicht bei uns heimisch sind, werden als Neophyten bezeichnet. Ein Grossteil dieser Pflanzen k\u00f6nnen sich in der Schweiz nicht vermehren und gef\u00e4hrden weder Mensch noch Umwelt. Einzelne Arten breiten sich aber so stark und schnell aus, dass die einheimischen Pflanzen verdr\u00e4ngt werden, eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und menschliche Gesundheit besteht oder \u00f6konomische Sch\u00e4den verursacht werden k\u00f6nnen. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet.<\/p>

Die Anzahl der in der Schweiz vorkommenden invasiven Neophyten nimmt stetig zu. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind beispielsweise h\u00e4ufigere Auslandsreisen, internationaler Handel oder die Ausbringung als Gartenpflanze. Um die Natur und Menschen vor Sch\u00e4den zu sch\u00fctzen, d\u00fcrfen invasive Neophyten nicht neu angepflanzt werden. Bereits bestehende invasive Neophyten m\u00fcssen entfernt und sachgerecht entsorgt werden.<\/p><\/div><\/div>