{"id":34770,"date":"2023-12-07T12:21:44","date_gmt":"2023-12-07T11:21:44","guid":{"rendered":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/?p=34770"},"modified":"2023-12-07T12:35:55","modified_gmt":"2023-12-07T11:35:55","slug":"welcher-weihnachtsbaum-ist-der-beste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/welcher-weihnachtsbaum-ist-der-beste\/","title":{"rendered":"Welcher Weihnachtsbaum ist der Beste?"},"content":{"rendered":"\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Weihnachten steht vor der T\u00fcr: der Geruch nach Weihnachtsguetzli und Gl\u00fchwein ist allgegenw\u00e4rtig. Doch unter welchem Baum sollen die Geschenke dieses Jahr liegen? Fichte, Nordmanntanne oder gar ein k\u00fcnstlicher Baum? Eine Ann\u00e4herung aus Nachhaltigkeitsperspektive.<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Der Staubsauger und die S\u00e4ge sind gez\u00fcckt: Zeit den Weihnachtsbaum zu schm\u00fccken. <\/p>\n

Ich verbinde Weihnachten noch immer mit dem Geruch frischer Tannennadeln und dem Staubsaugerger\u00e4usch, wenn die hinuntergefallenen Nadeln aufgesaugt wurden. Einer der vielen Gr\u00fcnde, warum immer mehr Menschen einen k\u00fcnstlichen Weihnachtsbaum bevorzugen: die Best\u00e4ndigkeit.  Der Baum kann nach eigenen Vorstellungen geformt werden, sieht jedes Jahr gleich aus (damit ist das Problem, welche Kugel wo h\u00e4ngen soll auch gel\u00f6st) und es sammeln sich keine Nadeln am Boden. Auch aus Nachhaltigkeitssicht scheint ein k\u00fcnstlicher Baum die richtige Wahl zu sein. Langlebig, kein Wegwerfprodukt und es m\u00fcssen daf\u00fcr keine echten B\u00e4ume gef\u00e4llt werden, das ist doch das, was man heutzutage kaufen sollte… oder?<\/span><\/p>\n

Unz\u00e4hlige Faktoren spielen in der Nachhaltigkeit und \u00d6kobilanz eine Rolle, so ist es auch beim Weihnachtsbaum. Wir stellen lediglich einige Aspekte vor. Ziel ist es nicht, Sie von einem bestimmten Weihnachtsbaum zu \u00fcberzeugen, sondern in verschiedenen Kategorien die Vor- und Nachteile von echten und k\u00fcnstlichen Christb\u00e4umen aufzuzeigen.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Wenig einheimische Weihnachtsb\u00e4ume<\/h3>\n

In Sachen Biodiversit\u00e4t ist die Wahl eines Weihnachtsbaums eine Zwickm\u00fchle. Die wenigsten Weihnachtsb\u00e4ume sind einheimisch: W\u00e4hrend ca. 65% der Weihnachtsb\u00e4ume Nordmanntannen sind, schaffen es 20% Fichten und je 5% Blaufichten, Korktannen und Andere in die Stuben der Schweizer Haushalte.<\/a> Die Nordmanntanne ist nicht einheimisch und ihr Wert f\u00fcr die lokale Fauna dadurch kleiner. <\/span><\/p>\n

Tannenplantagen sind meistens Monokulturen, wo wenig andere Pflanzen wachsen und nur wenige Tierarten vorkommen. Auf den Anbaufl\u00e4chen k\u00f6nnten vielf\u00e4ltigere \u00d6kosysteme mit einer h\u00f6heren Biodiversit\u00e4t gef\u00f6rdert werden. <\/span>Zwei Drittel der Tannenb\u00e4ume sind ausserdem mit Pestiziden gespritzt <\/a>und unter Umst\u00e4nden ist eine D\u00fcngung und Bew\u00e4sserung n\u00f6tig.<\/span><\/p>\n

Dennoch k\u00f6nnen, je nach Anbaumethode und wie die Fl\u00e4che ansonsten genutzt werden w\u00fcrde, auch Tannenplantagen einen Beitrag gegen den Klimawandel und zur Biodiversit\u00e4t leisten, was Kunstb\u00e4ume in keinem Fall tun.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Transportkosten und Entsorgung spielen eine grosse Rolle<\/h3>

Wird die CO2-Emission von echten Weihnachtsb\u00e4umen und Kunstb\u00e4umen verglichen, sollte der Fall eigentlich klar sein. Instinktiv nimmt man an, dass die k\u00fcnstlichen B\u00e4ume hier schlechter abschneiden. Diese Einsch\u00e4tzung ist richtig: Die Herstellung eines k\u00fcnstlichen Weihnachtsbaums produziert ungef\u00e4hr 40kg CO2. Dies ist etwa 10 Mal so viel, als ein nachhaltig gewachsener Christbaum produziert.<\/a> Die Rechnung ist jedoch ein bisschen zu einfach. Was fehlt, ist der Ausstoss von CO2, der nach Weihnachten entsteht. W\u00e4hrend B\u00e4ume in der Wachstumsphase CO2 aus der Atmosph\u00e4re aufnehmen und daraus Sauerstoff produzieren, wird durch das F\u00e4llen des Weihnachtsbaums und der sp\u00e4teren Verbrennung oder Verrottung des Baums CO2 wieder freigesetzt.<\/p>

Viele k\u00fcnstliche Weihnachtsb\u00e4ume werden aus Asien importiert, es gibt aber auch bei echten Weihnachtsb\u00e4umen grosse Unterschiede. W\u00e4hrend einige Detailh\u00e4ndler mit regionalen Tannenb\u00e4ume werben, kommen ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Weihnachtsb\u00e4ume, die in der Schweiz gekauft werden, aus D\u00e4nemark, Deutschland oder Holland.<\/a> Die Transportwege haben einen grossen Einfluss auf die CO2-Emissionen, daher sind m\u00f6glichst regional gewachsene B\u00e4ume bez\u00fcglich der CO2-Emissionen zu bevorzugen.<\/p>

Studien zeigen, dass je nach Herstellung und Produktionsland, ca. 17 bis 20 Jahren der gleiche Kunstbaum genutzt werden muss, bevor er sich \u00f6kologisch amortisiert.<\/a>\u00a0W\u00e4hrend echte Tannen kompostierbar sind oder als Brennholz genutzt werden k\u00f6nnen, landen k\u00fcnstliche Weihnachtsb\u00e4ume fr\u00fcher oder sp\u00e4ter als Plastikm\u00fcll in der Kehrrichtverbrennungsanlage.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\"crosstree\"\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t
(Bildquelle: crosstree)<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Nachhaltige Alternativen<\/h3>

Neben den klassischen Weihnachtsb\u00e4umen gibt es auch noch eine Vielzahl an Alternativen, die nachhaltiger sind als echte oder k\u00fcnstliche Weihnachtsb\u00e4ume<\/p>

Falls Sie einen eigenen Garten besitzen, k\u00f6nnen Sie die Str\u00e4ucher oder B\u00e4ume in Ihrem Garten schm\u00fccken, achten Sie jedoch bei Lichtern darauf, dass diese in der Nacht nicht leuchten, da so Tiere gest\u00f6rt werden. Wenn Sie keinen eigenen Garten besitzen, k\u00f6nnen Sie auch Ihre grossen Zimmerpflanzen mit Lichtern und Kugeln schm\u00fccken.\u00a0Weitere M\u00f6glichkeiten sind der Kauf von einem Weihnachtsbaum im Topf, den Sie jedes Jahr wiederverwenden oder nach Ende der Weihnachtszeit im Garten pflanzen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>

Wer gerne bastelt, kann auch aus Holz oder \u00c4sten einen nachhaltigen und langlebigen Weihnachtsbaum herstellen, der jedes Jahr wiederverwendet werden kann.<\/p>

\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t
<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Benefiz-Weihnachtsbaumverkauf<\/strong><\/p>

Der traditionelle Benefiz-Weihnachtsbaumverkauf der Quartiervereine in Zusammenarbeit mit dem Stadtforstamt wird bereits zum 36. Mal durchgef\u00fchrt. Der diesj\u00e4hrige Weihnachtsbaumverkauf findet am Samstag 16. Dezember 2023 statt.<\/p>

Es werden einheimische Fichten aus Fislisbach verkauft.<\/p>

Weitere Informationen:\u00a0Badener Benefiz-Weihnachtsbaumverkauf am Samstag 16. Dezember 2023<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

Weihnachten steht vor der T\u00fcr: der Geruch nach Weihnachtsguetzli und Gl\u00fchwein ist allgegenw\u00e4rtig. Doch unter welchem Baum sollen…<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":34771,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[89,32,129],"class_list":["post-34770","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachhaltig-leben","tag-nachhaltiger-konsum","tag-nachhaltigkeit","tag-weihnachten"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34770"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34798,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34770\/revisions\/34798"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}