{"id":5202,"date":"2021-03-26T08:50:47","date_gmt":"2021-03-26T07:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.baden.ch\/umweltblog1\/?p=5202"},"modified":"2022-09-15T14:28:57","modified_gmt":"2022-09-15T12:28:57","slug":"baerlauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/baerlauch\/","title":{"rendered":"Wo in Baden der B\u00e4rlauch w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t
\n\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\t\t

Jetzt ist die beste Zeit f\u00fcrs Sammeln junger B\u00e4rlauchbl\u00e4tter. Wer das verpasst, kann im April noch die Knospen verwenden. Wir verraten Ihnen die besten Sammelorte in Baden: im Wald und mitten in der Stadt. Dazu noch die besten Merkmale zur sicheren Bestimmung, und ein leckeres Rezept f\u00fcr Waldkapern.<\/h2>
Vorlesen<\/span><\/span><\/span><\/span><\/a><\/div>

Der B\u00e4rlauch bringt den Fr\u00fchling in die K\u00fcche! Wenn im Garten die Schneegl\u00f6ckchen bl\u00fchen, spriesst er aus dem laubbedeckten Waldboden. In Baden finden sich die gr\u00fcnen, intensiv duftenden Teppiche zum Beispiel am Unterwilerberg oder an der Limmat. Wecken diese Bilder auch Ihren Sammeltrieb? Auf einer\u00a0Karte<\/a>\u00a0haben wir die besten Standorte eingetragen.

<\/p>

\"Unterwilerberg21\"Am Unterwilerberg (Kappelerhof) w\u00e4chst B\u00e4rlauch in H\u00fclle und F\u00fclle.<\/span><\/p>

Verwechslungsgefahr: 3 giftige \u00c4hnliche<\/strong> Aronstab, Maigl\u00f6ckchen und Herbstzeitlose sehen \u00e4hnlich aus wie B\u00e4rlauch. Verwechslungen k\u00f6nnen t\u00f6dlich sein \u2013 darum muss beim Sammeln jedes Blatt sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden. Auf die Nase kann man sich dabei leider nicht verlassen; beim Sammeln riechen auch die H\u00e4nde nach Knoblauch. Besser, man achtet auf die Form der Bl\u00e4tter: B\u00e4rlauch:<\/strong>\u00a02 Bl\u00e4tter, jedes mit deutlichem Stiel, wachsen einzeln aus dem Boden. Die Bl\u00e4tter sind nicht miteinander verdreht, ihre Unterseite ist matt. Sie f\u00fchlen sich weich und \u00abd\u00fcnnh\u00e4utig\u00bb an. Aronstab:<\/strong>\u00a0Die Bl\u00e4tter sind breit pfeilf\u00f6rmig, dunkelgr\u00fcn, lang gestielt und netzartig geadert (die drei anderen sind l\u00e4ngs-geadert). Herbstzeitlose:<\/strong>\u00a0Die Bl\u00e4tter sind fleischig und ungestielt. 3 bis 4 Bl\u00e4tter umfassen den St\u00e4ngel tulpenartig. Maigl\u00f6ckchen:<\/strong> 2-3 Bl\u00e4tter umfassen einen St\u00e4ngel, jung einer gerollten Zigarre \u00e4hnlich. Sie sind deutlich steifer als B\u00e4rlauchbl\u00e4tter, ihre Unterseite gl\u00e4nzt. Maigl\u00f6ckchen treiben erst Mitte April aus.<\/p>

\"Barlauch\"\u00a0Die Bl\u00e4tter des B\u00e4rlauchs sind weich und deutlich gestielt, die Bl\u00e4tter wachsen einzeln aus dem Boden.<\/span><\/p>

\"Aronstab\"Der Aronstab treibt wie der B\u00e4rlauch schon Ende Februar aus. Seine Bl\u00e4tter sind dicht geadert, breit pfeilf\u00f6rmig und lang gestielt.<\/span><\/p>

\"Herbstzeitlose2\"Die Bl\u00e4tter der Herbstzeitlose sind aufrecht, fleischig und umfassen den St\u00e4ngel wie bei der Tulpe.<\/span><\/p>

\"Maigloeckchen_Wikimedia\"Maigl\u00f6ckchen treiben erst Mitte April aus; die Bl\u00e4tter sind etwas steif und umfassen den Stengel (Bild: Wikimedia)<\/span><\/p>

Anhand dieser Merkmale und mit einer Extraportion Aufmerksamkeit beim Sammeln lassen sich die vier Pflanzen gut unterscheiden. Und der Fuchsbandwurm?<\/strong> F\u00fcr B\u00e4rlauch gilt, was f\u00fcr alles Obst und Gem\u00fcse gilt, egal ob selbst gesammelt oder eingekauft: gr\u00fcndlich waschen vor dem Verarbeiten! Denn F\u00fcchse sind \u00fcberall unterwegs, nicht nur im Wald.<\/p>

\"Haende_Baerlauch\"B\u00e4rlauch w\u00e4chst oft so dicht, dass die Knospen im Nu gesammelt sind.<\/span><\/p>

Rezept f\u00fcr Waldkapern<\/h2>

gibt 3 Gl\u00e4ser \u00e0 150ml: 200 g geschlossene B\u00e4rlauchknospen 2 TL gelbe Senfk\u00f6rner \u00bd TL schwarze Pfefferk\u00f6rner 6 Knoblauchzehen 250 ml Apfelessig 50 ml Weisswein \u00bd TL Meersalz Knospen waschen und trockentupfen, zusammen mit den Senf- und Pfefferk\u00f6rnern in ausgekochte Einmachgl\u00e4ser f\u00fcllen. Knoblauchzehen sch\u00e4len, halbieren und dazugeben. Essig, Wein und Salz aufkochen und heiss einf\u00fcllen. Gl\u00e4ser sofort verschliessen. Dunkel und k\u00fchl gelagert 6 Monate haltbar. (Quelle: Globis Wald- und Wiesenkochbuch, Globi Verlag 2015)<\/p>

Weiterf\u00fchrende Links<\/strong> SRF-Beitrag zu den Unterscheidungsmerkmalen<\/a> Blog-Artikel \u00fcber essbare Wildkr\u00e4uter\u00a0<\/a> Blog-Artikel \u00fcber einfache Rezepte mit Wildkr\u00e4utern<\/a> \u00a0 Ist Ihr Lieblings-Sammelplatz f\u00fcr B\u00e4rlauch schon auf\u00a0mundraub.org<\/a>\u00a0eingetragen? Wenn nicht, verraten Sie ihn uns unten als Kommentar. Oder Sie tragen ihn gleich selbst auf der Karte ein.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

Jetzt ist die beste Zeit f\u00fcrs Sammeln junger B\u00e4rlauchbl\u00e4tter. Wer das verpasst, kann im April noch die Knospen verwenden. Wir verraten Ihnen die besten Sammelorte in Baden: im Wald und mitten in der Stadt. Dazu noch die besten Merkmale zur sicheren Bestimmung, und ein leckeres Rezept f\u00fcr Waldkapern.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":5204,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-5202","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachhaltig-leben"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/38"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5202"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20750,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5202\/revisions\/20750"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/umweltblog.baden.ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}