Die Säule wandert: Quartierbesuch im Meierhof!

Die Säule wandert: Quartierbesuch im Meierhof!

Die Nachhaltigkeits-Säule der Badener Umweltwochen besucht ab heute, 24. August für etwa eine Woche das Meierhof-Quartier. Auf dem Schulgelände Meierhof wird die Säule anlässlich des Sommerfestes die Hol- und Bring Aktion am 24. August ab 15 Uhr begleiten. Zur Hol- und Bring Aktion lädt die Stadt Baden (Kinder- und Jugendanimation und Stadtökologie) zusammen mit dem Quartierverein Meierhof ein, denn die Badener Umweltwochen stehen 2019 im Zeichen der Nachhaltigkeit. Tauschen und weitergeben statt wegwerfen liegt da auf der Hand. Wenn schon das ganze Quartier auf den Beinen ist, bietet sich die Gelegenheit nicht nur die neusten Neuigkeiten auszutauschen, sondern auch gut erhaltene Dinge weiterzugeben. Ein Austausch im Quartier ist halt auf vielen Ebenen möglich!
Die Abteilungen Stadtökologie und Kinder- und Jugendanimation werden die Hol- und Bring Aktion während des Sommerfestes durchführen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der Säule auf dem Schulgelände Meierhof und sind auf gute Gespräche und einen guten Austausch gespannt. Sie haben noch ganz andere Ideen, wie man tauschen und teilen oder reparieren statt wegwerfen oder wie man eine völlig neue nachhaltige Idee besser organisieren kann? Dann machen Sie mit Ihrer nachhaltigen Idee beim Umweltpreis 2019 mit und bewerben sich unter www.umweltblog.baden.ch. Zusätzlich halten wir für Ihr kleines Nachhaltigkeits-Bekenntnis unsere „Ja, ich will“-Karte für Sie an der Säule bereit.
Alle Informationen zum Hol-und Bringtag, zum Umweltpreis und zu den Badener Umweltwochen 2019 finden Sie unter www.umweltblog.baden.ch

Die Stadtökologie dankt dem Werkhof Baden herzlich fürs Verschieben der Säule.

Starten statt warten: Bekennen Sie sich zur Nachhaltigkeit mit „Ja, ich will!“

Starten statt warten: Bekennen Sie sich zur Nachhaltigkeit mit „Ja, ich will!“

Woche 10: Fünf neue „Ja, ich will“-Bekenntnisse zur Nachahltigkeit

Die Nachhaltigkeitssäule der Badener Umweltwochen 2019 besuchte in der zweiten August-Woche das Limmatufer am Triebguet und das Martinsbergquartier.
Fünf weitere Personen haben sich mit ihren Beiträgen / Versprechen zur Nachhaltigkeit an der „Ja, ich will“-Mitmach-Aktion beteiligt und eine Karte eingeworfen. DANKE!

Die Mobilität ist auch bei den jungen Teilnehmenden schon ein Thema!

Sie wollen mehr zum Anteil der Mobilität an den Schweizer Umweltbelastungen und den Treibhausgasemissionen erfahren? Dann lesen Sie hier auf der Nachhaltigkeitssäule der Badener Umweltwochen nach!

Woche 9: Ganze sechs neue „Ja, ich will“-Bekenntnisse in der ersten Augustwoche

Eine neue Runde beginnt um Bekenntnisse zur Förderung der Nachhaltigkeit einzugeben und Ende Monat einen kleinen Preis zu gewinnen. Mit diesen sechs starten wir in den August:

Verlosung Juli: die zweite Gewinnerin ist ausgelost!

Wir gratulieren der zweiten Gewinnerin zu ihrem  „Ja, ich will“ Bekenntnis! Wir freuen uns sehr über ihre eingereichte Karte und danken ganz herzlich für die Teilnahme. Wir danken auch den neun anderen Teilnehmer*innen für ihre Nachhaltigkeits-Commitments: weiter so! Die nächste Verlosung findet ende August statt und wir freuen uns bereits auf die nächsten Bekenntnisse. Was haben Sie sich vorgenommen? Schreiben Sie es auf und werfen Ihre „Ja, ich will“-Karte an der Litfasssäule ein. Bis zum 8. August steht sie bei der Cordula Passage.

Diese gute Tat nimmt sich unsere Gewinnerin vor:

Die Gewinnerin im Juli nimmt sich vor nicht mit dem Flugzeug, sondern auf anderen Wegen in die Ferien zu reisen. Top! Denn fliegen ist die klimaschädlichste Art zu reisen. Lesen sie mehr dazu bei der Schweizerischen Energie-Stiftung: Flugverkehr: Energieverschwender Nr. 1

Woche 8: Diese Woche sind leider keine neuen Karten eingegangen.

 

Woche 7: Drei „Ja, ich will“-Karten in der dritten Juli Woche

Woche 6: Zwei neue „Ja, ich will“-Karten in der Nachhaltigkeits-Säule

Woche 5: Der Juli startet mit fünf neuen „Ja, ich will“-Bekenntnissen

Nach der ersten Woche beginnt der Juli mit einer neuen Chance für alle Teilnehmenden wieder einen kleinen Preis zu gewinnen. Diese fünf sind bereits dabei:

Verlosung Juni: die erste Gewinnerin steht fest!

Wir gratulieren der ersten Gewinnerin zu ihrem  „Ja, ich will“ Bekenntnis! Wir freuen uns sehr über ihre eingereichte Karte und danken ganz herzlich für die Teilnahme. Ebenso möchten wir allen Teilnehmer*innen danken, die ihre Nachhaltigkeits-Commitments mit uns teilen und freuen uns bereits auf die nächsten, denn auch im Juli wird es wieder eine Verlosung geben. Was haben Sie sich vorgenommen? Schreiben Sie es auf und werfen Ihre „Ja, ich will“-Karte an der Litfasssäule ein. Aktuell steht sie am Unteren Bahnhofplatz.

Diese guten Taten vollbringt unsere Gewinnerin:

Die Gewinnerin im Juni übt sich bereits seit längerem im nachhaltigen Leben: Sie holt die Milch seit 27 Jahren beim Bauer, macht ihre Seife selber, benutzt Badewasser für die Toilettenspülung, wäscht mit Kastanien, besitzt kein Auto mehr und fährt stattdessen mit dem E-Bike, verursacht keinen Food Waste, betreibt Permakultur im Garten und mäht diesen zwei Mal im Jahr mit einer Sense. Bravo!

Woche 4: Leider sind diese Woche keine neuen Nachhaltigkeits-Bekenntnisse eingegangen.

 

Woche 3: Neue „Ja ich will!“-Karte in der Litfasssäule eingeworfen

Die Karten-Box an der Säule ist repariert und ein weiteres Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ist eingegangen.

Der erste Monat geht somit zu Ende und nach Ablauf der Woche wird bereits die erste kleine Preisverleihung stattfinden für den tollsten Beitrag. Also gehen Sie noch diese Woche zur Säule und schreiben Sie uns, wie sie in Ihrem Alltag etwas Nachhaltiges in Angriff nehmen. Wir freuen uns!

Woche 2: Neue „Ja ich will!“-Karten sind bei der Stadtökologie eingetroffen

Leider hat die Säule das Gewitter vergangene Woche nicht ganz unbeschadet überstanden und einige Karten wurden etwas durchnässt. Aber keine Sorge, alle die etwas eingeworfen haben konnten identifiziert werden und sind in der Urne für die Verlosung Ende Monat. Die einzige, überlebende Karte ist unten abgebildet.

Achtung:

Aufgrund eines Vandalismusaktes, sind zurzeit keine Karten an der Säule angebracht. Das Problem wird eiligst behoben.

Woche 1: Die ersten „Ja ich will!“-Karten der ersten Umweltwoche

Erfreulich, was die Besucher*Innen der Litfasssäule für nachhaltige Tätigkeiten im Alltag verfolgen!

Jede Woche publizieren wir hier die Nachhaltigkeits-Bekenntnisse der Badenerinnen und Badener.

Jeden Monat verlosen wir dazu kleine Preise für die besten Beiträge bis im Januar 2020.

 

Möchten Sie mitmachen? Besuchen Sie die Litfasssäule am Schlossbergplatz, schreiben Sie ihr nachhaltiges Bekenntnis auf die „Ja ich will!“-Karte und werfen Sie diese ein, um teilzunehmen. Wir freuen uns auf Ihr Commitment!

Badener Umweltpreis 2019

Badener Umweltpreis 2019

Gesucht: Ihre Idee für ein nachhaltiges Baden!

Bewerben Sie sich für den Badener Umweltpreis 2019 und gewinnen Sie bis zu 3000 CHF.

Sie möchten Abfall vermeiden und die Umwelt schonen? Sie möchten teilen statt kaufen oder reparieren statt wegwerfen? Oder Sie möchten etwas ganz Neues ausprobieren?

Bewerben Sie sich mit Ihrem nachhaltigen Projekt bis 30. September 2019 für den Umweltpreis über dieses Antragsformular.

Zusammen mit Familie oder Freunden, im Quartier, mit der Schulklasse, im Unternehmen oder als Einzelperson können Sie ein Projekt verwirklichen, das die Nachhaltigkeit in Baden fördert und von dem alle in Baden profitieren.

„Für ein nachhaltig gutes Leben in Baden“

Im Rahmen der diesjährigen Umweltwochen in Baden schreibt die Stadt einen Wettbewerb für nachhaltige Projekte aus. Dabei möchte die Stadt anerkennen, dass die Bevölkerung bereit ist einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in Baden zu leisten und somit bestehende oder geplante Projekte unterstützen.

Was ist gefragt?

Ihre nachhaltige Projektidee für Baden.

Wer ist gefragt?

Der Wettbewerb richtet sich an langfristig ausgelegte Projekte, die in der Stadt Baden umgesetzt werden. Von Badenerinnen und Badenern für Badenerinnen und Badener. Dabei können Projekte im Verbund – sei es als Familie, im Freundeskreis, als Verein, als Unternehmen, als Schulklasse – oder auch als Einzelperson eingereicht werden.

Wann ist die Preisverleihung und was gibt es zu gewinnen?

Die ersten drei Preisträger und Preisträgerinnen erhalten eine finanzielle Unterstützung im Wert von: 1. Preis CHF 3’000, 2. Preis CHF 2’000, 3.Preis CHF 1’000.
Die Preisverleihung wird voraussichtlich im November 2019 stattfinden.

Worum geht es?

Dieses Jahr stehen die Umweltwochen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, beziehungsweise der Nachhaltigen Entwicklung. Dies bedeutet, dass unser Handeln den heutigen Bedürfnissen gerecht werden soll, ohne die Ansprüche und natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen einzuschränken.
Im Einklang mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) hat sich die Schweiz dazu verpflichtet internationale, wie auch nationale Ziele in der nachhaltigen Entwicklung anzustreben. Dabei trifft, nebst anderen, vor allem „Ziel 11: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen“ für Städte wie Baden zu. Während die Stadt bereits seit vielen Jahren nachhaltige Entwicklung in ihren Bestrebungen verankert hat, so sollen diese auch fortlaufend nach aktuellem Stand angepasst und entwickelt werden. Dies bedeutet nicht zuletzt, die Bevölkerung miteinzubeziehen, denn wie das Ziel 11 formuliert, sollen Städte auch inklusiv gestaltet sein. Somit möchte die Stadt Baden also für Initiativen aus der Bevölkerung eine Plattform schaffen, wobei Projekte im Sinne der gemeinsamen, nachhaltigen Entwicklung Unterstützung finden.
Welche Form diese Projekte annehmen, überlässt die Stadt den Antragsstellenden. Um, aber, aus den eingehenden Projekten eine Wahl zu treffen, sollen nachfolgende Kriterien eingehalten werden.

Was sind die Anforderungskriterien?
Die Umweltwochen im Zeitraum Juni 2019 bis Januar 2020 widmen sich den Fragestellungen, wie ein nachhaltiges Baden entstehen kann. Was ist Nachhaltigkeit eigentlich? Wie können eine nachhaltige Lebensqualität und ein gutes und faires Miteinander in Baden gelebt werden? Wie kann es funktionieren, heute nur so viele Ressourcen zu verbrauchen, dass nachfolgende Generationen in ihren Lebensgrundlagen nicht eingeschränkt sind? Und welchen Beitrag kann jede / jeder Einzelne in Baden zur Nachhaltigkeit leisten?
Eingereichte Projekte sollen dabei mindestens diesen Anforderungen gerecht werden:

A) Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.

Das Projekt zeigt einen schonenden und langfristigen Umgang mit eingesetzten Ressourcen (z.B. Güter, Zeit, Raum) auf, die in Kreisläufe eingebettet sind, wobei die Wiederverwertbarkeit im Vordergrund steht.

B) Förderung des Zusammenlebens.

Das Projekt dient der Anteilnahme aller Menschen in Baden, wobei Diskriminierung in jeglicher Form vermieden wird. Dies bedeutet sowohl die Beachtung der Gleichstellung aufgrund des Geschlechts, der Sexualität, wie auch der Herkunft, sowie Fairness gegenüber allen, die möglicherweise begrenzte Partizipation haben (z.B. aufgrund des Alters).

C) Innovative und unabhängige Institutionelle Einbettung.

Das Projekt soll vermeiden Interessen spezifischer Unternehmen, Parteien oder Konfessionen in den Vordergrund zu stellen, sondern eine unabhängige und beteiligungsfördernde Funktion übernehmen.
Wer ist Jury?
Die Jury besteht aus dem Stadtrat und dieser bewertet die eingegangenen Projektanträge aufgrund der genannten Kriterien. Aus allen Beiträgen wird einer davon mit dem Umweltpreis 2019 ausgezeichnet.
Kommunikation zum Umweltpreis:
Das Projekt des Umweltpreises 2019 sowie die Namen der Preisträger und Preisträgerinnen werden öffentlich bekannt gegeben. Ebenso ist die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Stadt Baden Teil der öffentlichen Kommunikation.

Das Formular „Projektantrag Umweltpreis 2019“ kann hier heruntergeladen und bis 30. September 2019 ausgefüllt und eingereicht werden bei:

STADT BADEN
Stadtökologie
Roter Turm
Rathausgasse 5
Postfach
5401 Baden

Oder per E-Mail an:

stadtoekologie@baden.ch

Mit dem Betreff:
Antrag: Badener Umweltpreis 2019_Name

Ein Umweltblog für Baden: einfach lokal handeln

Ein Umweltblog für Baden: einfach lokal handeln

Mit dem Umweltblog erweitert die Fachabteilung Stadtökologie der Stadt Baden ihre Öffentlichkeitsarbeit. Wöchentlich berichtet sie über Aktuelles aus der Badener Natur. Sie schaut Menschen bei ihrer Arbeit in Badens Grünräumen über die Schulter. Sie stellt Projekte von initiativen Gruppen vor und inspiriert damit zu (noch) mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Sie macht Lust auf Entdeckungstouren in Badens vielfältigen Naturräumen. Und sie freut sich auf angeregte Diskussionen mit der Leserschaft, denn die Umwelt lässt niemanden kalt.

Das Team des Umweltblogs Baden: Pascale Contesse, Barbara Finkenbrink, Sarah Niedermann, Jeannette Oberlin, Martina Ramel, Samuel Weissman

Starten statt warten

Wir wissen, dass wir unsere Gewohnheiten zugunsten der Umwelt und der kommenden Generationen überdenken müssen.

Wir wissen auch, wie wir unsere Gewohnheiten verändern müssen.

Jetzt sind Taten gefragt – Starten statt warten!

Sehr viele Badenerinnen und Badener sind schon gestartet. Es sind Menschen, die Schritt für Schritt ihren ökologischen Fussabdruck verringern. Mit ungewöhnlichen Geschichten rund um die Badener Natur und Umwelt möchte die Stadtökologie zum Dranbleiben anregen.  Im Umweltblog kommen Menschen zu Wort, die sich für die Badener Umwelt einsetzen, beruflich oder in der Freizeit. Sie inspirieren zum Nachmachen, ihre Motivation wirkt ansteckend. Denn eigentlich möchten wir ja alle Gutes tun – und wir können es auch – Starten statt warten!

Sechs Rubriken schaffen Übersicht

  • Agenda: Veranstaltungen im Raum Baden in den Bereichen Natur(schutz), Umwelt, Nachhaltigkeit, Naturerlebnis. Zu vergangenen Anlässen gibts im Archiv oft Fotos, Routen und Rezepte.
  • Gut Leben: Vorschläge für nachhaltige Erholung und Genuss in Fussdistanz. Wir beweisen, dass ein nachhaltiger Alltag einfach ist. Und dass Rücksichtnahme auf die Umwelt zufrieden macht.
  • Mitmachen: Ausblicke auf ausgewählte Veranstaltungen, Mitmach-Aktionen und Wettbewerbe.
  • Nachhaltiger Konsum: Produzentinnen und Händler nachhaltiger Produkte in der Region Baden, Reparatur-Werkstätten, Börsen, Plattformen und Netzwerke.  Dazu heisse Tipps, wo welches Kraut oder welche Frucht wild geerntet werden darf.
  • Naturschutz: Laufende Projekte in Baden und die Menschen dahinter. Inspirationen für mehr Biodiversität am und ums Haus. Seltene Arten im Portrait.
  • Umweltwissen: Hintergründe zum Zustand der Badener Umwelt.  Was erreicht wurde und was noch zu tun ist.

Mitreden ist einfach

  • Kommentieren Sie unsere Beiträge.
  • Schlagen Sie Themen vor.
  • Stellen Sie Ihre Fragen zur Badener Natur, zum nachhaltigen Alltag, zum Zustand der Badener Umwelt.
  • Schicken Sie uns Fotos. Von Dingen, die sie freuen. Von Tieren und Pflanzen, deren Namen Sie wissen möchten. Von Orten, die zugunsten der Natur verbessert werden sollten.
  • Lassen Sie Ihre Veranstaltung zu Natur und Nachhaltigkeit im Raum Baden in der Umweltagenda publizieren.
  • Teilen Sie Ihre Lieblings-Beiträge in Ihren Netzwerken.
  • Abonnieren Sie den Umweltblog via RSS-Feed oder den Newsletter. Am besten beides.

Netiquette

Konstruktiver Meinungsaustausch bedingt gegenseitigen Respekt. Ihr Kommentar sollte sich auf das Thema des Artikels beziehen. Wir sind offen für unterschiedliche Ansichten, wenn sie mit sachlichen Argumenten erklärt werden. Argumente führen in Diskussionen meist weiter als Emotionen. Im Umweltblog wird nicht gepöbelt. Die Kommentare werden von der Blogredaktion moderiert. Kommentare müssen von uns freigeschaltet werden. Die Vorab-Kontrolle dient dazu, dass Beleidigungen, anstößige oder rechtswidrige Inhalte, Spam und Werbung nicht live gehen.

Bei der Eingabe von Kommentaren müssen Name und E-Mail-Adresse angeben werden. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, muss aber zustellbar sein. Sie können sich unter einem Pseudonym oder mit Ihrem richtigen Namen anmelden.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Denn im Dialog können neue Dinge entstehen.

Badener Umweltwochen 2019

Badener Umweltwochen 2019

Ab jetzt heisst es: „Starten statt warten“, denn die Badener Umweltwochen haben begonnen! Dieses Jahr dreht sich alles ums Thema Nachhaltigkeit und wie wir alle aktiv werden können. Auf dem Schlossbergplatz steht dazu seit dem Wochenende eine Litfasssäule mit vielen Infos zu all den Dingen, die uns brennend interessieren. Wie ernähren wir uns? Was bedeutet nachhaltig mobil sein? Und was hat eine Badewanne mit einer Tasse Kaffee zu tun? Diese Fragen und viele mehr diskutieren wir und laden dazu die ganze Stadt ein, mitzureden. Denn von nun an erweitern wir den öffentlichen Raum auf diesen Blog. Kommen Sie vorbei, lesen Sie spannende Inhalte und bringen Sie sich in die Diskussion ein!

Veranstaltungen im Rahmen der Umweltwochen finden Sie in der Agenda des Umweltblogs.

Grünes Naschen in Baden

Grünes Naschen in Baden

Im  Badener Kurpark könnte ein rund 1’000 Quadratmeter grosser Naschpark entstehen. Er wird nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet. Die Gastautorin und Stadträtin Sandra Kohler und ihre Amtskollegin  Regula dell’Anno-Doppler  suchen nun Interessierte für die Gründung eines Vereins.

Inspiriert vom Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ und Städten, wie beispielsweise das französische Albi, soll in der Stadt Baden ein Permakultur-Projekt entstehen. Das Konzept der Permakultur zielt auf das Schaffen von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen (Quelle: permakultur.ch). Den Ansatz zeichnet eine hohe biologische und artenreiche Vielfalt aus. Ausserdem sind die Permakultur-Gärten unterhaltsarm, da die Natur stark sich selber überlassen wird.

Im hinteren Teil des Badener Kurparks könnte ein rund 1’000 Quadratmeter grosser „Naschpark Römergarten“ mit verschiedenen Beeren und mehrjährigen essbaren Stauden entstehen. So die Idee der Stadträtinnen Regula Dell’Anno-Doppler und Sandra Kohler. Das Projekt soll mittels eines partizipativen Prozesses initiiert werden. Ziel ist es, dass ein neu zu gründender privater Verein die Verantwortung für den Naschpark übernimmt. Menschen aus verschiedenen Gruppierungen sollen das Vorhaben gemeinsam prägen, umsetzen und tragen. Interessierte können sich sehr gerne melden.

Gemäss Regula Dell’Anno-Doppler und Sandra Kohler hat das Projekt das Potenzial, einen wertvollen Beitrag zu den Themen Ökologie, Integration, allgemeine soziokulturelle Aspekte sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Themen, die aktuell starken Aufwind erhalten und im Fokus der Gesellschaft stehen.

„Auf dem Weg in die Bäder dient der Park als willkommene und genussreiche Zwischenstation, er lädt zum Verweilen ein, bietet aber auch die Möglichkeit, Pflanzen kennen zu lernen und Wissenswertes zum Thema Ernährung zu vermitteln“, so die Stadträtin Sandra Kohler.

Ansatz der Permakultur – hohe ökologische Bedeutung

Permakultur ist eine Landwirtschaftsform, die noch weiter geht als die ökologische Landwirtschaft. In permakulturell gestalteten Lebensräumen wird das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so kombiniert, dass diese zeitlich unbegrenzt funktionieren und die Bedürfnisse aller Elemente so weit wie möglich erfüllt werden. Ziel der permakulturellen Gestaltung ist das Schaffen eines sich selbst regulierenden Systems, das höchstens minimaler Eingriffe bedarf, um dauerhaft in einem dynamischen Gleichgewicht zu bleiben (Quelle: down-to-earth.ch).

«Mit diesem Projekt und einem solchen Naschpark, basierend auf dem Grundsatz der Permakultur, könnte sich die Stadt Baden einmal mehr als äusserst innovative und vor allem vorausschauende Stadt präsentieren», ist Regula Dell’Anno-Doppler, Frau Vizeammann, überzeugt.

Interessierte Menschen melden sich bitte bei: sandra.kohler@baden.ch