Auf dem Dach des Werkhofs des Stadtforstamts Baden werden derzeit Solarpanels installiert. Dank der finanziellen Unterstützung der Twerenbold Reisen AG entsteht damit eine weitere Grundlage, um die Elektrifizierung von Maschinen und Geräten mit erneuerbarer Energie zu unterstützen.

Die neue Photovoltaikanlage ergänzt eine bereits heute erneuerbare Energieversorgung auf dem Areal. Der Werkhof bezieht seinen Strom nämlich aus der Schnitzelanlage der Regionalwerke Baden, die sich auf demselben Gelände befindet. Die dafür verwendeten Holzschnitzel stammen aus dem eigenen Wald. Mit dem Ausbau um Solarstrom wird diese lokale Energieversorgung nun weiter diversifiziert und gestärkt.

Ergänzung zur bestehenden erneuerbaren Energieversorgung

Für das Stadtforstamt ist die Anlage Teil einer längerfristigen Entwicklung hin zu einem ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Betrieb. Mit der Elektrifizierung von Maschinen und Geräten steigt auch der Bedarf an verlässlich verfügbarer erneuerbarer Energie. Die neue Photovoltaikanlage leistet dazu einen konkreten Beitrag, indem sie einen Teil des benötigten Stroms direkt auf dem Dach des Werkhofs produziert.

Vorgesehen ist eine Anlage mit einer Leistung von 30.6 kWp. Gemäss den vorliegenden Berechnungen kann sie jährlich rund 28’053 kWh Strom erzeugen. Ergänzt wird die Anlage durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 15.79 kWh. Dadurch kann ein Teil des produzierten Solarstroms zeitversetzt genutzt werden, etwa dann, wenn gerade keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist.

Der berechnete Eigenverbrauchsanteil liegt bei 52 Prozent, der Unabhängigkeitsgrad bei 44 Prozent. Das bedeutet, dass ein namhafter Teil des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt werden kann. Davon profitieren insbesondere elektrische Maschinen und weitere betriebliche Infrastrukturen des Werkhofs.

Lokale Energie sinnvoll nutzen

Die Kombination aus Holzenergie und Solarstrom zeigt, wie sich verschiedene erneuerbare Energiequellen an einem Standort sinnvoll ergänzen können. Während die Schnitzelanlage bereits heute eine wichtige Rolle in der Energieversorgung des Werkhofs spielt, erweitert die Photovoltaikanlage dieses System um eine zusätzliche, lokal verfügbare Stromquelle.

Damit wird nicht einfach eine neue Technik installiert, sondern ein bestehendes Versorgungskonzept gezielt weiterentwickelt. Der Werkhof kann erneuerbare Energie direkt dort nutzen, wo sie gebraucht wird. Das unterstützt nicht nur die betriebliche Elektrifizierung, sondern erhöht auch die Flexibilität im Umgang mit dem eigenen Energiebedarf.

Beitrag zum Klimaschutz

Neben den betrieblichen Vorteilen hat die Anlage auch eine direkte ökologische Wirkung. Gemäss den Unterlagen können mit dem Betrieb der Photovoltaikanlage jährlich rund 2’132 Kilogramm CO₂ eingespart werden. Das ist ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz auf lokaler Ebene.

Zusammenarbeit macht Umsetzung möglich

Ermöglicht wird das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Twerenbold Reisen AG, die CO₂-Zertifikate bezieht. Diese Unterstützung trägt unter anderem dazu bei, dass die Installation der Solarpanels umgesetzt werden kann und die Energieversorgung des Werkhofs gezielt weiterentwickelt wird.

Bilder: Stadtforstamt

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