Entsiegeln statt Asphalt: Jetzt mitmachen und private Flächen in Baden aufwerten
Versiegelte Flächen heizen sich stark auf und lassen Regenwasser kaum versickern. Die Stadt Baden unterstützt deshalb Private, Baugenossenschaften und kleinere Unternehmen dabei, Asphalt und Beton durch sickerfähige, naturnahe Flächen zu ersetzen. Im Rahmen einer kantonsweiten Aktion profitieren Teilnehmende von einer kostenlosen Beratung und davon, dass die Entsorgung des entfernten Belags bis 100 Quadratmeter für sie kostenlos ist.
Mitmachen & Anmelden
– Schritt 1: Anmeldung
Interessierte melden sich über die Website der «Asphaltknackerinnen» an: Baden | Asphaltknackerinnen
– Schritt 2: Kostenlose Beratung
Die «Asphaltknackerinnen» beraten Sie kostenlos und unverbindlich vor Ort, zum Beispiel zu Vorgärten, Innenhöfen oder Parkplätzen, und zeigen Möglichkeiten zur Entsiegelung und naturnahen Gestaltung auf.
– Schritt 3: Umsetzung
Entscheiden Sie sich für die Umsetzung, übernimmt die Stadt Baden, dank der Partnerschaft mit der Mobiliar Genossenschaft, die Entsorgung des entfernten Belags für Flächen bis maximal 100 m². Voraussetzung ist, dass die Fläche danach sickerfähig und naturnah gestaltet ist. Die Kosten für Bauarbeiten und Begrünung tragen die Teilnehmenden selbst.
– Schritt 4: Zusätzliche Förderung
Ergänzend unterstützt die Stadt Baden: Ökologische Aufwertung mit Beiträgen von bis zu 50 % der Kosten, maximal CHF 1’000 pro Projekt, und Baumpflanzungen mit Beiträgen von bis zu 50 % der Kosten, maximal CHF 1’000 pro Baum.
Bedingungen Zusätzliche Beiträge für Biodiversität und Bäume:
Schwammstadt: Klimaanpassung, die vor der Haustür beginnt
Kantonalweite Aktion mit den «Asphaltknackerinnen»

Finanzierung durch Engagement der Mobiliar Genossenschaft
Zusätzliche Beiträge für Biodiversität und Bäume
Die Stadt Baden setzt damit bewusst auf einen ambitionierten Ansatz: Klimaanpassung ist dringend, und sie lässt sich sinnvoll mit Massnahmen für mehr Grün und ökologische Qualität verbinden. Schwammstadt‑Massnahmen verfolgen dabei drei klare Ziele: Sie sollen die sommerliche Hitze in dicht bebauten Gebieten reduzieren, durch Entsiegelung und Begrünung ökologisch wertvolle Flächen schaffen und mit zusätzlichen Baumpflanzungen die Baumkronenabdeckung im Stadtgebiet langfristig erhöhen. So leisten diese Massnahmen einen wichtigen Beitrag zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels in Baden.
Weitere Information
- Mitmachen und Anmelden: Baden | Asphaltknackerinnen
Bedingungen Zusätzliche Beiträge für Biodiversität und Bäume:
- Infoplattform Schwammstadt – Für ein klimaangepasstes Wassermanagement im Siedlungsgebiet
- BAFU: Konzept Schwammstadt
- Schwammstadt | Stadt Baden
- Stadt Baden verabschiedet Baumkonzept – Ziel: 25 Prozent Kronenabdeckung


