Umweltblog

Waldumgang der 5.Klassen der Badener Schulen

Der Waldumgang der 5.Klässler war ein wahrhaftiger Erfolg. Ca. 170 Kinder und etwa 10 Lehrpersonen aus den Schulen in Baden besuchten am frühen Morgen des 03.09.2019 den Badener Wald. Der Badener Bezirksschüler Jasper Hase erzählt.

Am frühen Morgen des 03.09.2019 gegen 7:00 starteten für mich die Vorbereitungen für den Waldumgang der 5.Klassen aus Baden (Rütihof, Meierhof, Ländli, Tannegg, Kappelerhof und Dättwil). Ich machte an diesem Tag eine Berufserkundung bei den Abteilungen Stadtforstamt und Stadtökologie der Stadt Baden und spielte für einen Tag Forstwart und Stadtökologe. Mein Tag startete sofort in einem sehr angenehmen Umfeld. Meine Aufgabe war es, an diesem Morgen den Waldumgang der 5.Klässler mit zu leiten und vorzubereiten. Zuerst wurden die rund 200 Brötchen, literweise Most, drei Kartons voller Äpfel und haufenweise Würste mit dem Auto an den „Ort des Geschehens“, die Herzoghütte, gefahren. Nachdem die Tische aufgestellt waren und das Feuerholz für die Brätelstellen parat lag, ging es sofort weiter mit dem Aufstellen der Wegweiser für die jeweiligen Posten.

Die ersten Klassen trafen gegen 8:45 ein. Gegen 9:00 hatten es alle geschafft und nach einer kurzen Einweisung ging es sofort los zum ersten Posten.

An Posten 1 fällten die Forstarbeiter einen Baum und erklärten den Kinder (mir auch), weshalb manche Bäume gefällt werden müssen. Momentan müssen viele Eschen gefällt werden, da sie von Pilzen befallen sind. Sie entwickeln dann eine Eschentriebwelke.

An Posten 2 wurde etwas über die Tiere aus unseren Wäldern erzählt, zu denen unter anderem der Dachs, das Reh, Marder, Füchse und viele Vögel zählen.

Nach einem kurzen Znüni ging es mit Posten 3 weiter.

An Posten 3 wurden den Kinder ein paar Informationen zu den Blättern und Samen der Bäume gegeben. Ausserdem wurde etwas über die Bäume der Zukunft erzählt. Momentan gibt es viele Buchen und Fichten. Diese werden allerdings mit den Jahren immer weniger werden, weil sie dem Klimawandel nicht „gewachsen“ sind. Der Baum der Zukunft wird z.B. die Eiche sein.

An Posten 4 erzählte uns der Vorsitzende der Peterhans Schibli & Co. AG etwas über die Weiterverarbeitung des Holzes, nachdem der Baum gefällt ist. Allerdings muss das Holz vor der Weiterverarbeitung immer ca. 1-2 Jahre trocknen bis aus einem Stamm ein Tisch werden kann.

Um 12:00 machten wir ein gemeinsames Mittagessen. Für jeden gab es ein Brötchen, einen Apfel, eine Wurst und einen Becher feinsten Bio-Süssmost.

Mir hat es sehr viel Spass gemacht, da mir diese Arbeit sehr gefallen hat. Es waren nette Menschen um einen herum und alles war top organisiert. Es war ein langer und anstrengender Tag, doch es hat sehr viel Spass gemacht und ich denke, dass es den 5.Klässlern auch sehr gefallen hat.