Umweltblog

Walking über Mittag: in flottem Schritt durch den Badener Wald

Der Badener Wald ist die perfekte Kulisse für eine bewegte Mittagspause. In einer Stunde von der Baldegg bis zum Löwenbrunnen mitten in Baden: der Badener Running Walking Trail ist bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit eine vitalisierende Abwechslung oder sogar Team-Event.

Die verschlemmten Festtage sind vorbei, nun tut Bewegung doppelt gut! Für ein erholsames und fit machendes Walking über Mittag brauchts nicht viel: einen nicht-verschiebbaren Termin im Kalender, Sportkleidung und -schuhe und ein RVBW-Ticket. Inklusive Busfahrt zur Baldegg schaffte es das Team Stadtökologie/Stadtforstamt/Standortmarketing in 1,5 Stunden zurück ins Büro.

Die Starttafel des Badener Running Walking Trail ist auf dem Parkplatz Baldegg nicht zu übersehen.

Der Start auf der Baldegg

Bus Nummer 5 bringt uns auf die Baldegg. Beim Aussteigen frösteln wir, aber das macht nichts. Schliesslich sind wir nicht zum gemütlichen Spazieren hier! Die Starttafel des Badener Running Walking Trails ist nicht zu übersehen. Bei dieser Kälte ist ein kurzes Warm-Up besonders sinnvoll. Die Neulinge unter uns lernen, dass beim Walking mit der Ferse aufgetreten und der Fuss dann schön abgerollt wird. Die Hände sind entspannt und die Ellbogen im rechten Winkel. Die Arme schwingen relativ eng am am Körper. Schultern und Nacken bleiben entspannt, der Kopf ist aufrecht, die Augen blicken nach vorne.

Grieder Sport Baden schreibt dazu: „Walking richtig ausgeführt ist perfektes Training für den ganzen Körper: Schultergürtel, Armmuskulatur, Rumpf sowie natürlich Beine und Po sind bei diesem eleganten Bewegungsablauf gefordert, und Herz-Kreislauf werden ebenfalls trainiert. Das Beste daran – der Sport ist extrem schonend mit maximalem, gesundheitsfördernden Effekt.“

Ausführliche Tipps zur Haltung und richtigen Bewegung

Die flotte Route in die Stadt

Für ein Walking über Mittag empfiehlt sich folgende Route: Start in der Baldegg – rot/scharze Trailmarkierungen bis Hägelerstrasse (asphaltierte Strasse im Allmend-Quartier). Dort kürzen wir aus Zeitgründen ab. Anstatt dem schwarz-roten Trail wieder in den Wald hinein zu folgen, nehmen wir den Waldweg, der nach rechts dem Waldrand folgt. Der Weg wird gegen Schluss zum schmalen Pfad; wir folgen ihm unbeirrt, bis wir durch die Bäume das Stadtzentrum unter uns haben. Der Pfad führt nach rechts über Treppen zur Allmendstrasse.  Hinunter führen viele Wege: via Treppen zum Bahnhof/Gstühl, via Ruine Stein in die Altstadt oder den Schlossbergweg steil hinunter zum Schulhausplatz. So kommen wir unabhängig vom Busfahrplan zurück ins Büro.

Die Markierungen des Running Walking Trails sind unübersehbar.

Die Abkürzung in der Allmend folgt dem Waldrand Richtung Stadtzentrum.

Unsere Route folgt dem Trail in der angegebenen Richtung bis zum A von „Allmend“, dort folgen wir dem Waldrand stadtwärts (Quelle: Flyer des Badener Running Walking Trails)

Fazit nach dem ersten Mal: Macht Walking Spass?

Klare Antwort: Ja! Das flotte Tempo liess uns rasch vorwärtskommen und die Januarkälte vergessen.  Wir durchkreuzten in kurzer Zeit verschiedenste Waldgebiete: Vom 20jährigen Jungwald in den Lotharflächen zu den die mächtigen Eichen am Schwabenberg bis zu stattliche Buchen in der Allmend erlebten wir eine abwechslungsreiche Natur. Der Blick in die Weite entspannte die bildschirmmüden Augen.  Besonderes Highlight waren für mich die seltenen Hirschzungen am Wegrand. Dass der Running Walking Trail meistens auf breiten Forststrassen verläuft, ist ideal für einen Teamevent, weil auch zu viert nebeneinander gewalkt werden kann. Denn fürs Reden und Lachen bleibt beim Walken genug Schnauf!

Unser Team hat sich jedenfalls bereits den nächsten Termin in die Outlook-Agenda gesetzt!

Links:

Flyer Badener Running Walking Trail

Haltestellen-Fahrplan RVBW

 

 

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