Umweltblog

Ein kleines Tannenquiz

Die Weisstanne am Schulhausplatz steht wieder. Viele andere Tannenbäume werden bald die Städte schmücken. Wie Sie die kniffligsten «Tannen» unterscheiden, erfahren Sie hier.

Über etwas Normalität sind wir in diesen Zeiten froh. Daher freuen wir uns besonders, dass wir wie jedes Jahr wieder den grossen Weihnachtsbaum am Schulhausplatz aufstellen konnten. Die mächtige Weisstanne wurde im Badener Wald geschlagen. Wie sie aus dem Wald auf den Schulhausplatz gekommen ist, sehen Sie in unserer Fotodokumentation aus dem letzten Jahr.

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Gemeinsam mit der Transportfirma Schilling wurde die mächtige Weisstanne aus dem Wald zum Schulhausplatz transportiert (Bild: Schilling Transport).

Unterschiedliche Nadeln der Weisstanne, Nordmanntanne und Fichte

 

Anlässlich der verschiedenen Nadelbäume, welche bald die Städte schmücken, machen wir hier eine kurze Baumkunde. Die Weisstanne und die Fichte alias Rottanne werden gern verwechselt.

Die Weisstanne ist seltener anzutreffen als die Fichte. Ihre Nadeln sind abgeflacht. Sie haben auf der Unterseite zwei weisse Wachsstreifen und ihre Spitze ist eingekerbt. Die Nadeln am Trieb sind gescheitelt, also zur Hälfte nach links und zur Hälfte nach rechts gebogen.

Ganz ähnlich wie die Weisstanne sieht die Nordmanntanne aus. Ihre Nadeln sind am Trieb aber nicht gescheitelt – sie stehen auf alle Seiten ab. Daher sehen Nordmanntannen voller aus, was sie zu beliebten Weihnachtsbäumen macht. Im Wald trifft man sie kaum.

Die Badener Weihnachtsbäume, welche von den Quartiervereinen verkauft werden, sind Fichten. Das ist die häufigste Nadelbaumart der Schweiz. Viele nennen sie «Rottanne», aber eine Tanne ist sie eigentlich nicht. Ihre Nadeln sind grün, rundlich und spitzig.

 

Testen Sie sich nun selbst: Welches ist die Fichte, welches die Weisstanne und welches die Nordmanntanne? (Lösung unten)

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A (Bild: Friedrich Böhringer, commons)

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B (Bild: Derek Ramsey, commons)

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C (Bild: Don Pedro, commons)

„Tannenzapfen“ unterscheiden

Aber was ist denn jetzt ein Tannenzapfen? Die echten Tannenzapfen der Weisstanne stehen aufrecht auf dem Trieb und zerfallen am Baum in einzelne Schuppen. Einen Tannenzapfen werden Sie daher nie ganz am Boden liegend finden. Es gibt aber viele andere Zapfen, die ganz vom Baum fallen. Die Zapfen der Fichte kommen häufig vor, sie haben dichte Schuppen und sind länglich. Der Zapfen der Strobe sieht aus wie ein auseinandergezogener Fichtenzapfen. Die Zapfen von Föhren sind rundlich. Lustig sind die Zapfen der Douglasie, wo zwischen den Zapfenschuppen längliche Anhängsel heraushängen, die aussehen wie Drachenzungen.

 

Erkennen Sie, welcher Zapfen zu welchem Baum gehört? (Lösung unten)

Picea_abies_cones_Muffet (1)

A (Bild: Muffet, commons)

Strobe_Zapfen_Pixabay (1)

B (Bild: Pixabay)

Douglasie_Zapfen_Pixabay (1)

C (Bild: Pixabay)

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D (Bild: Jerzy Opiola, commons)

Föhre_Zapfen_Pixabay (1)

E (Bild: Pixabay)

 

 

 

 

 

 

Lösung:
Zweige: A=Weisstanne, B=Fichte, C=Nordmanntanne
Zapfen: A=Fichte, B=Strobe, C=Douglasie, D=Weisstanne, E=Föhre

Beitragsbild: Schilling Transport, danke!

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