Umweltblog

„Vegi fürs Klima“ – Portrait: Kafizwoi

„Wir betreiben unser Kaffee so wie wir es uns wünschen, wenn wir selbst in ein Kaffee gehen.“

René Marti und Denise Waglechner

Geschäftsführung, Kafizwoi GmbH

Beim Eingang zur Bäderstadt lädt das kleine und sympathische Kafizwoi zum Verweilen ein. Hier an der Bäderstrasse 21 in Baden trifft man sich zu Kaffee und Kuchen, über den Mittag zu einer hausgemachten Quiche oder am Sonntag zum Zopfzmorge.
Die beiden Partner René Marti und Denise Waglechner betreiben ihr Kaffee mit Herzblut. Dabei sehen sie ihre private Einstellung zum Konsum als identisch mit ihrer geschäftlichen, wie René Marti verrät: „Uns ist sehr wichtig, dass alles was wir anbieten, möglichst lokal, regional und saisonal ist“.
So kaufen sie beispielsweise ihr Gemüse bei Wein und Gemüse Umbricht in Untersiggethal. Dieser bringt die Waren in Harassen, die er wieder zurücknimmt. Das Kafizwoi kann das Gemüse so frisch verarbeiten, eine hohe Qualität garantieren und es fällt kein Verpackungsabfall an.

Das Kafizwoi setzt Zeichen für bewussten Konsum

Im Einklang mit ihrem Geschäftskonzept führen sie ihr Angebot sehr schlank, denn damit fällt auch weniger Food Waste an. „Wir leben damit das, was wir uns darunter vorstellen nachhaltig zu sein“, sagt Marti. Er fährt denn auch mit dem Velo einkaufen und wenn mal eine grössere Anschaffung einmal im Jahr notwendig ist, so nehmen die beiden ein Mobility Auto. Besitzen, tun sie kein eigenes.
Auch die Getränke, vom Tee bis zur Cola sind aus der Schweiz. Und selbst wenn hier kein Kaffee wächst, so beziehen sie die frischgerösteten Bohnen vom Röstlabor in Zürich. Dies ist eine kleine Rösterei, die versucht möglichst nachhaltig angebauten Kaffee zu verarbeiten.
Darauf achtet der passionierte Barista besonders. „Unter dem Strich ist uns wichtig, dass wir alle bewusster konsumieren“.

Menüempfehlung „Vegi fürs Klima“:

Das Kafizwoi hat von Donnerstag bis Sonntag offen.

  • Unter der Woche: Am Donnerstag und Freitag empfielt das Kafizwoi über den Mittag eine selbstgemachte Vegi-Quiche und Salat mit Zutaten aus der Region sowie das Sandwich im Klosterbrot.
  • Am Wochenende: Samstag und Sonntag gibt es das Zopf Zmorge nach dem Prinzip „Es hätt solangs hätt“.

Immer im Angebot sind Kaffee und hausgemachte Kuchen.

Bereits in dieser Reihe vorgestellt: Roter Turm, Spedition und Rampe, Be Blessed Plus, Mira und Colombo, Geissepeter, Blue City Hotel & Lemon, ohne.ch, Biolade Bade, Restaurant Piazza Baden, TrudelKeller

Im Rahmen der „Vegi fürs Klima“ Kampagne während den Umweltwochen stellt die Stadtökologie regelmässig Badener Restaurants vor, die auf der Mittagskarte vegetarische Gerichte anbieten. Zahlreiche Gastronomien beteiligen sich an der Kampagne. Lesen Sie dazu den Beitrag Viele gute Gründe für ein Vegi-Menü der Initiantin der Aktion, Yvonne Bergmann.

Bild: Kafizwoi

BadenCafévegetarisch