
“Vegi fürs Klima” – Portrait: TrudelKeller
Auf der lauschigen Terrasse im TrudelKeller lassen sich die letzten Schönwettertage im Herbst wunderbar geniessen. Während das Jahr dabei zu Ende geht, beginnt für das Badener Restaurant an der Oberen Halde 36 ein neues Kapitel. Zwei junge „Beizerinnen“, wie sie die Gastronomin Katja Sedgwick liebevoll nennt, treten neu ins Führungs-Team ein und bringen neue Ideen mit sich.
Zuwachs für die Nachhaltigkeit
Die beiden langjährigen Freundinnen Dominique Keller und Roxane Badan ergänzen somit das bereits bestehende Nachhaltigkeits-Konzept des TrudelKellers bestens, wie Inhaberin Sedgwick bezeugt. Dabei achtet der TrudelKeller seit je her auf einen saisonalen und regionalen Einkauf. Die Gerichte sind zwar meist exotischer Herkunft, die Zutaten jedoch grösstenteils und womöglich aus der Umgebung und von langjährigen Lieferanten. Dies erachten die Beizerinnen als sehr wichtig, nicht nur der Umwelt wegen, sondern auch weil solche Netzwerke zu nachhaltigen Kreisläufen führen.
Zusätzlich hat der TrudelKeller auch bei diversen Produkten umgestellt und benutzt zum Beispiel recyclebare Servietten oder Glasröhrchen und bietet den Gästen umweltfreundliche Boxen an womit sie ihre Essenreste mit nach Hause nehmen können.
Ebenso achtet das Restaurant darauf, dass sie kompostieren und die Pflanzen rund um die Gastronomie sind einheimischer Art, mit Blüten für die Bienen. Bald soll auch ein neuer Kräutergarten folgen, damit insgesamt ein ganzheitlich stimmiges Bild entsteht.
Während die Küche fortwährend vegetarische Gerichte anbietet, kommen nun auch vegane dazu, inspiriert durch den Zuwachs von Keller und Badan. Mit den beiden jungen Frauen weht somit nicht nur eine frische Brise in die Küche, auch im kulturellen Bereich möchte der TrudelKeller in seinem Kultur Keller das Konzept ergänzen. Wir sind gespannt.
Menüempfehlung „Vegi fürs Klima“:
- Über den Mittag: Das Mittagsmenu wechselt wöchentlich und es gibt immer ein bis zwei Vegi-Gerichte auf der Mittagskarte.
- Am Abend: Der TrudelKeller empfiehlt das vegane Tajine. Ein Marokkanisches Schmorgericht mit Kichererbsen, Tomaten, saisonalem Gemüse, Süsskartoffeln, getrockneten Aprikosen, Granatapfel, Datteln, Tempura-Gemüse, Harissa-Sauerrahm, Koriander und Ras el-Hanout.
Dazu als Vorspeise der vegane Saison-Salat „Trudelkeller“ und zum Dessert ein veganes, hausgemachtes Pistazien-Tiramisu.

Bereits in dieser Reihe vorgestellt: Roter Turm, Spedition und Rampe, Be Blessed Plus, Mira und Colombo, Geissepeter, Blue City Hotel & Lemon, ohne.ch, Biolade Bade, Restaurant Piazza Baden
Im Rahmen der „Vegi fürs Klima“ Kampagne während den Umweltwochen stellt die Stadtökologie regelmässig Badener Restaurants vor, die auf der Mittagskarte vegetarische Gerichte anbieten. Zahlreiche Gastronomien beteiligen sich an der Kampagne. Lesen Sie dazu den Beitrag Viele gute Gründe für ein Vegi-Menü der Initiantin der Aktion, Yvonne Bergmann.
Bilder: TrudelKeller (Fotografin: Vera Bohm)